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Brennholzverkauf über das Internet!

Weitere Informationen siehe Menü "Brennholz"


Holzernte im Steilhang Wallenteich

Im Dez. 2014 wurde im Wallenteich, oberhalb der Glashütte, unterhalb der Trasse der ehemaligen Härtsfeldbahn-Trasse Buchenholz eingeschlagen. Der Einschlag wurde von Revierförster Herrn Pfeuffer so gestaltet, dass das Kronendach im wesentlichen erhalten bleibt und genügend Licht für den Jungaufwuchs einfallen kann. Fast alle Bäume wurde bergwärts mit Hilfe von Traktor und Seilwinde nach oben gefällt. Ein Fällen abwärts wäre zu gefährlich, zum einen, weil größere Fällschäden entstehen und zum anderen, weil der Baumstamm dann bis zu den Glashütte-Häusern gleiten könnte. Bei Steigungen bis zu 80% ist diese Gefahr sehr groß. So bleibt nur das sehr arbeitsintensive Fällen mit Hilfe der Seilwinde und 140m Seil.Das Rücken erfolgte über die Trasse der Härtsfeldbahn. In diesem Teil des Realwaldes ist sehr viel Totholz, stehend und liegend. Darauf wurde bei den Arbeiten besonders Rücksicht genommen. Außerdem können unsere Bussarde jetzt ohne Probleme durch diesen lichten Waldteil fliegen und der Mäusejagd nachgehen .

Holzernte in der Tobisreute

Im Dezember 2012 wurden in der Tobiasreute Bäume gefällt. Alle Bäume wurden mit der Seilwinde in Richtung Berg gefällt, weil sich talseits Wiesen und Gartengrundstücke befinden. Erläuterungen zu den Bildern:

Bild 1: Der Traufbaum wird mit Seil und Umlenkrolle angehängt.

Bild 2: Nach dem Sägen bleibt der angehängte Baum auf der Bruchleiste stehen. Die Holzfäller gehen in sicheren Abstand, dann wird mit der Funkseilwinde der Baum umgezogen.

Bild 3: Zeigt den Baumstumpf mit Bruchleiste und Halteband.

Bild 4: Ein großer talwärtshängender Baum ist an das Seil gebunden. Nach dem Sägen wir der Baum aus sicherer Entfernung mit Hilfe der Funkwinde umgezogen.

Bild 5: Herstellen des Schnittes.

Bild 6: Der Baum wird umgezogen.

Bild 7: Ein sehr stark talwärtshängender Baum muss Richtung Berg gefällt werden. Hier wird mit loser Rolle gearbeitet. Die Seilwinde hat dann die doppelte Zugkraft.  Es wird folgende Überschlagsrechnung angesetzt: Das Drehmoment des Baumes nach unten beträgt ca. 5 t x 3m also 15 mt (t=Tonnen). Die Bruchleiste musss mit umgezogen werden (ca. 10 mt). Es muss also ein Drehmoment von ca. 25 mt aufgebracht werden. Das Seil wird in ca. 5m Höhe angebracht. Die Seilwinde hat mit der losen Rolle eine Zugkraft von ca. 2 x 5 t, es kann also ein Drehmoment 10t x 5m gleich 50mt aufgebracht werden. Es liegt also eine 2-fache Sicherheit vor. Der Baum kann sicher gefällt  werden.

Bild 8:  Das "Spechthochhaus" im Bestand konnte durch große Sorgfalt beim Fällen erhalten werden.

 

 

 

Der normale Wirtschaftswald ist Naturschutz !

Die Realgenossenschaft sorgt für einen stabilen, schönen und natürlichen Wald. Wir pflanzen jedes Jahr tausende junge Bäume in verschiedenen Baumarten. Der größte Teil jedoch ist natürlicher Aufwuchs. Bei den Pflanzungen werden auch Arten verwendet, welche bei dem Klimawandel besonders widerstandsfähig sind, so z.B. die Douglasie. Die Belastung duch Ungeziefer(z.B.  Borkenkäfer) wird in Grenzen gehalten. Die Holzernte wird sehr schonend mit modernster Technik durchgeführt. Wir pflegen die Waldwege auch für Wanderer und Erholungssuchende. Leider gibt es immer mehr unbelehrbare Bicker, welche verbotenerweise zu allen Tags- und Nachtzeiten mitten durch den Wald fahren und eigene Wege ziehen. Hier wächst nie wieder ein Baum. Das Bild zeigt eine Bickerspur. Bitte bleiben Sie auf den Forstwegen! 

Jarder im Einsatz Januar 2012

Ab der 3. Woche ist im Bereich Langert ein Yarder zur Holzernte im Steilhang im Einsatz. Dank des Bemühens von unserem Förster, H. Pfeuffer, können wir diese effektive Erntemethode im Steilhang nutzen. Hierbei ist eine Seilanlage auf einen Bagger aufgebaut. Mit ca. 300m Seillänge kann der gesamte Hang sehr schonend geerntet werden. Der Stamm wird nach dem Fällen mit einem kurzen Seil an die Laufkatze angehängt. Die Winde auf dem Bagger zieht den Stamm hoch. Auf Grund der Seilhöhe streift nur die Baumkrone am Boden. Es entstehen somit kaum Rückeschäden. Oben angekommen wird der Stamm auf Länge gesägt, ausgemessen und von einem Rad-Bagger auf den Polter gelegt. Siehe Bilder rechts. 

Beispiel Yardereinsatz in Österreich

Spezialbagger in der Langerthalde im März 2012

Die Holzernte in der Langerthalde wird von einem Team mit einem "Baggerharvester", durchgeführt. Hersteller Timberpro. Dieser eignet sich sehr gut für die Arbeiten in der Langerthalde. Im dem Baggerharvester ist eine Seilwinde integriert, so dass die Baumstämme aus dem Steilhang herangezogen werden können. Danach werden sich mit dem Gerät entastet und auf die gewünschte gesägt und auf den Polter abgelegt. mehr.....

 

Delegation aus China besucht Realwald am 10.11.2011

Die Gäste kommen aus der Provinz  Hunan im Südwesten von China. Im Zuge der Industriealisierung und der allgemeinen Bevölkerungsexplosion wurde diese Region nahzu entwaldet. In einem groß angelegten Projekt werden ca. 200 000 ha Wald wieder aufgeforstet. Die Delagation besteht aus ranghöchsten Vertretern der dortigen Forstveraltungen und staatlichen Behörden. Der Besuch im Ostalbkreis ist eingebettet in eine 21-tägige Exkursion durch Deutschland und in das angrenzende Elsass.  Revierförster Herrn Pfeuffer ist aktiv in dieses Projekt als Berater eingebunden. Er war schon zwei mal vor Ort in China zur Beratung. Bei den dortigen Kleinwaldflächen soll eine ähnliche Struktur wie die unserer Ralgenossenschaft aufgebaut werden. Ziel  ist ebenfalls eine nachhaltige Forstwirtschaft herzustellen. Die Deutsch-Chinesische Entwicklungszusammenarbeit  wird vom Bundesentwicklungsministerium/Wirtschaftsministerium getragen.

 


Forsteinrichtung 2011-2020

Die Forsteinrichtung ist abgeschlossen.   mehr........



Infomationen für Waldbesitzer und Jäger

Am 19.04.2011 führte Armin Pfeuffer, Leiter des Forstreviers Unterkochen, eine wichtige Information über die natürliche Waldverjüngung mit angepassten Rehwildbeständen durch. Es ging vor allem um eine sachgerechte Bewertung von Wildschaden. Als Kernstück dient das FVA-Verfahren: Die "probekreisweise Bewertung". Es werden systematisch immer 10m² große Flächen bewertet. In verschiedenen Wuchshöhen werden die "Gutpflanzen" gezählt und mit den Soll-Zahlen verglichen. Herr Pfeuffer demonstrierte und erläuterte sehr ausführlich, praxisnah und verständlich dieses Vefahren. Es entstanden aufschlußreiche Diskussionen direkt an den jeweiligen Beständen.  mehr...