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Christbäume für die Kath. Kirche Unterkochen

Am Samstag, 12.12.2015 wurden wie jedes Jahr die Christbäume für die Kirche gefällt. Bei schönem Wetter wurde geeignete Bäume von der "Christbaumfindungskommission" im Langert bei der Heinrichshütte ausgesucht, gefällt und zur Kirche gebracht. (Bilder von Josef Kurz)

Waldfahrt 10.10.2015

Die äußerst interessante Waldfahrt war gekennzeichnet von vielen praktischen Vorführungen der heutigen Waldarbeit. Die Planung lag in den Händen von H. Forstdirektor H. Vonhoff, Revierförster H. Pfeuffer und H. Amtsleiter Müller.

An verschiedenen Stationen der Disktrikte Heulenberg, Langert und Zwerenberg fanden die Vorführungen statt. So z.B. die Arbeit eines Forwarders, das Pflegen mit Freischneider, das Pflegen mit einem Kleinbagger mit Zwicker, das Herstellen von Hackschnitzeln und das Rücken mit einem Spezialschlepper.

Besuch der KWF-Tagung in Bopfingen

Die Mitglieder der Realgenossenschaft sind gemeinsam zur europaweit größten Forstmesse bei schönstem Wetter nach Bopfingen gefahren. Unser Revierförster Herr Pfeuffer betreute uns dort bestens. Es war für die Teilnehmer ein Tag mit besonderen Erlebnissen.

Forsteinrichtung 2011-2020

Im August 2010 wurde die Forsteinrichtung für die nächsten 10 Jahre abgeschlossen. Diese wurde von Dr. forest. G. Michael Heupel, Saarbrücken im Auftrag des Regierungspräsidiums Tübingen durchgeführt. Begleitet wurde die Arbeit von unserem Revierförster Pfeuffer und Forstdirektor Vonhoff. Kernaufgabe der Forsteinrichtung ist es, die umfassende Nachhaltigkeit im Wald sicherzustellen und den forstwirtschaftlichen Betrieben einen Arbeitsrahmen zu geben. Am 16.08.2011 wurde das Ergebnis dem Vorstand und dem Verwaltungsrat vorgestellt. Hierbei wurden 3 typische Standorte im Wald besichtigt. 

Zielrahmen für die Planung ist:

  1. Walderhaltung,
  2. Gesundes Waldökosystem,
  3. Nutzfunktion,
  4. Artenvielfalt,
  5. Schutzfunktion,
  6. Erholungsfunktion. 

Situation im Realwald

Waldentwicklung:

  1. Ziel sind strukturreiche Mischbestände
  2. Die Fichte soll weiter stabilisiert werden, langfristig wird ihr Anteil sinken
  3. Buche und Edellaubbäume sollten ihren Anteil halten, Pflege ist in den Verjüngungen notwendig;
  4. Pflanzung von Douglasien auf den entstehenden Freiflächen zur Sicherung des Nadelbaumanteils notwendig.

Zuwachs: Der laufende Zuwachs beträgt 7,3 Efm1 je Jahr und Hektar. Somit beträgt der Gesamtzuwachs im Jahrzehnt rund 23.000 Efm. Der Zuwachs wird weiter steigen. Unser Naturverjüngunsvorrat ist bei Buche 77%, bei Esche 10%, Ahorn und anderen Laubbäumen 1...6%. Leider haben wir eine hohe Verbissbelastung bei den Edellaubbäumen.

Zusammenfassung und Ausblick:

  •  Die Bestände sind weitgehend standortgerecht und naturnah;
  •  der hohe Fichtenanteil (40..60-jährig) birgt wirtschaftliche Risiken;
  •  das langfristige Potential zur Nutzung des Waldes ist gegeben;
  •  der Wildverbiss sollte begrenzt werden;
  •  Langfristig sollte die Douglasie die Fichte ersetzen;
  •  das betriebswirtschaftliche Ergebnis ist vergleichsweise glänzend;
  •  der Hiebsatz bleib auf gleichem Niveau;
  •  die Nachhaltigkeit bleibt   gewahrt;
  •  die Holzversorgung ist gesichert;
  •  Alle Waldfunktionen werden erfüllt.

 1Efm=Erntefestmeter